Fußbodenheizung fräsen

Anwendungsbeispiel für Fußbodenheizung in der Altbausanierung

Wenn die Heizung in einen bereits vorhandenen Estrich verlegt werden soll…

So verläuft die Sanierung mit einer neu verlegten Fußbodenheizung:

Der alte Fußbodenbelag wurde entfernt und der Kleber mit einer Estrichfräse abgefräst. Im Anschluss wurde mit einer speziell entwickelten Fräse die Kanäle. Danach wurden die Heizungsrohre in die passgenau eingefrästen Kanäle hineingelegt und am Verteilerkasten angeschlossen.

Fußbodenheizung eingefräst

Nach der Druckprüfung wurde der Boden grundiert und mit einer flexiblen Spachtelmasse ausgegossen. Am Nächsten Tag,
nach dem die Spachtelmasse ausgehärtet war, wurde auf dem Boden eine Entkopplungsbahn verlegt, dies ist aber nicht immer erforderlich sondern richtet sich danach, welche Art von Belag verlegt werden soll. 
Am darauffolgenden Tag wurden die Bodenfliesen 30 x 180cm in Holzoptik im „Butterring-Floating-Verfahren“ verlegt. 

Innerhalb weniger Tage wurde hier in einem Altbau eine Warmwasserfußbodenheizung auf einer Fläche
von 100m2 installiert und mit einem neuen Fliesenbelag versehen.

Vorteile einer nachträglich eingefrästen Fußbodenheizung sind:

  • Geringer Aufwand (der alte Estrich muss nicht entfernet werden)
  • Staubfrei
  • Kostengünstiger, es entstehen keine Kosten für Entsorgung des Materials und Verlegung des neuen Heizestriches.
  • Schnellere Wärme, da die Heizungsrohre direkt unter dem Belag liegen.